„Flüssig kombiniert Kiki Interviews mit Auf-der-Straße- und Tanzflächen-Szenen und schafft ein berauschendes, facettenreiches Porträt von Ballroom-Teilnehmern. Kiki ist zudem eine unauslöschliche Ode an das homosexuelle New York, die man gesehen haben muss.“ (New York Times)

„Eine freudige, wahrlich inspirierende Doku … ein schwungvolles, lustiges, berührendes Portrait einiger ernsthaft intelligenter, kreativer und trotziger junger Menschen.“ (Vanity Fair)

25 Jahre nach dem einflussreichen Queer Cinema – Klassiker Paris is burning ist mit Kiki nun die inoffizielle Fortsetzung bei uns zu sehen. Die amerikanisch-schwedische Produktion porträtiert erneut die Ballroom-Szene der afro-amerikanischen LGBTIQ*-Community in New York. In der auf der letztjährigen Berlinale mit dem Teddy-Award ausgezeichneten Doku führen die transsexuellen Protagonisten in die nicht so leicht zugängliche Vogue- und Kiki-Subkultur ein. Die dort veranstalteten opulenten Bälle sind für viele queere Jugendliche  ein wichtiger und sicherer Rückzugsort, in denen sich Identitäten ausdrücken und zudem Talente entwickeln lassen.  In den zahlreichen Interviews werden aber auch Probleme wie Armut, Obdachlosigkeit, Homo- und Transphobie, HIV und andere Themen angesprochen.

(Rezension von Christoph Sinz)

 

 

SWE/USA 2016; 94 Min.; R.: Sara Jordenö

Englische Originalversion

Spieltermine: Sa., 02.04.17, 19:45 Uhr

Karten können hier via Formular reserviert werden.

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