„The ocean does not compare to the poetic indifference of the revolving desert tray!“ Der Kuchen sich im Kreise dreht, vor den wachsamen Augen von Zylar und Barr. Diese beiden glatzköpfigen Außerirdischen sind zusammen mit Zoinx von ihrem Heimatplaneten Zots geworfen worden, da ihre romantischen Gefühle die dortige Ozonschicht zerstören. Sie sollen sich auf dem Weg zum Planeten Erde machen und sich dort das Herz brechen lassen, also sich verlieben oder einem kreisenden Gebäck zusehen, was eben so die Erdlinge tun um ihre Ozonschicht zu erhalten.

codepZoinx trifft in New York auf Jane. Jane wiederum verkauft Glückwunschkarten und ist von Zoinxs monotoner Stimme so fasziniert, das sie gleich einmal ihren Psychiater aufsuchen muss. Und was wollen eigentlich die „Men in Black“, die Jane vom Auto aus beschatten?

Was Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same auszeichnet ist die geschickte Mischung aus dem Charme der 50er Jahre schwarz-weiß Science Fiction B-Movies gemischt mit einer romantisch-absurden lesbischen trans-galaktischen Liebesgeschichte. Ein Film über die großen und kleinen, traurigen und fröhlichen Gefühle, über Küchen, das Universum, Nasen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. „There is a moment in each personʼs life when the cheesecake is right in front of them. Sometimes they don‘t realize how close it was until it begins to revolve away.“ Lasst euch nicht dieses – man entschuldige das Wortspiel – filmische Leckerbissen entgehen.

USA 2012; 72 min; Regie und Buch: Madeleine Olnek; Englisch mit deutschen Untertiteln

So, 06.04. 22:15

Di, 08.04. 19:15

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