Der dritte Festivaltag ist angebrochen. Und am heutigen Sonntag feiert das Queergestreift eine Deutschlandpremiere!

Keep the lights on (20:00)

Über eine Telefon-Dateline lernt der Filmemacher Erik Ende der 1990er den jungen Anwalt Paul kennen. Nach dem Sex lässt er seine Telefonnummer da. Nach dem zweiten Mal fragt Paul, ob Erik nicht über Nacht bleiben will. Ein paar Wochen später hat Paul seine Freundin verlassen und die beiden ziehen zusammen. Über die nächsten neun Jahre verläuft die Beziehung stürmisch und unvorhersehbar. Immer wieder entzieht sich Paul und driftet in die Cracksucht ab, während Erik nur mühsam mit seinen Filmen weiterkommt. Immer wieder verlieren sie sich und finden sich wieder, können nicht mit und nicht ohne einander leben.

 

Joshua Tree, 1951 [OV] (22:15)

Deutschlandpremiere! – Englische Originalfassung ohne Untertitel

James Dean filmisch ein Denkmal zu setzen ist sicherlich kein leichtes Unterfangen – Jimmy als bisexueller junger Schauspieler, das ist beinahe schon Größenwahn, möchte man meinen. Weit gefehlt, denn dass Joshua Tree, 1951 funktioniert, liegt nicht nur an der leichten Führung der Geschichte, die immer etwas zu schweben scheint, sondern auch daran, dass der Film das Gefühl einer vergangenen Zeit trifft, mit der Musik, der Optik und dieser eigentümlichen Mischung aus Nostalgie und Erotik – als würde man sich in einen Geist verlieben, und wer könnte diesem Geist schon widerstehen…

Wir wünschen euch einen wunderschönen und entspannten Sonntag!

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