30. Queergestreift Filmfestival 2017

24. März – 5. April 2017

Hier könnt ihr durch unser diesjähriges Jubiläums-Filmprogramm stöbern. Ihr dürft euch auf eine Vielfalt von spannenden, lustigen, herzzerreißenden und experimentellen Filmen im Zebra Kino in Konstanz freuen! Und dazu jede Menge gute Diskussionen, fabelhafte Laune und Tanz in unserem Rahmenprogramm!
Infos über die bisherigen Filmbestätigungen findet ihr auch auf unserer Facebook-Seite.
Wir freuen uns auf euer Kommen!

Zeitplan

Freitag, 24. März 2017 – Opening Night
19:00 Uhr: Moonlight
21:45 Uhr: The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert – mit anschließender Eröffnungsparty im Kulturladen

Samstag, 25. März 2017
15:30 Uhr: The Book of Gabrielle
17:15 Uhr: Transit Havanna – mit Buchautor Alex Bakker
20:00 Uhr: Heartstone
22:30 Uhr: Slash

Sonntag, 26. März 2017
16:00 Uhr: Coming Out
18:45 Uhr: Moonlight
21:15 Uhr: First Girl I loved

Montag, 27. März 2017
19:00 Uhr: I am not your Negro
21:15 Uhr: Barash

Dienstag, 28. März 2017
19:00 Uhr: The Fits – mit Einführung von Prof. Beate Ochnser
21:15 Uhr: Below her Mouth

Donnerstag, 30. März 2017
19:00 Uhr: Siebzehn – mit der Filmcrew (via Skype)
21:45 Uhr: Women who kill

Freitag, 31. März 2017
18:00 Uhr: Heartstone
20:30 Uhr: Moonlight
23:00 Uhr: Théo & Hugo

Samstag, 1. April 2017
15:30 Uhr: Taekwondo
17:45 Uhr: XXY
19:45 Uhr: Kiki
21:45 Uhr: The Misandrists

Sonntag, 2. April 2017
16:30 Uhr: I am not your Negro
18:30 Uhr: Mit Siebzehn
21:00 Uhr: Women who kill

Montag, 3. April 2017
19:00 Uhr: Slash
21:15 Uhr: Queer Shorts – mit Regisseur Ricardo Yebra

Diendstag, 4. April 2017
19:00 Uhr: Kater – mit Regisseur Klaus Händl
22:00 Uhr: Kiki

Mittwoch, 5. April 2017 – Closing Night
19:00 Uhr: First Girl I loved
21:15 Uhr: The Wound

Moonlight

Moonlight is both a disarmingly, at times almost unbearably personal film and an urgent social document, a hard look at American reality and a poem written in light, music and vivid human faces. (NEW YORK TIMES)

mehr lesen

The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert

Priscilla ist wohl der farbenfrohste Queerfilm aller Zeiten. Drei Drag-Künstler*innen fahren aus ihrer heimischen Schwulenszene Sydneys für einen Auftritt quer durch Australien. Mit ihrem sektgetauften Bus Priscilla (womit geklärt ist, wer hier die eigentliche Queen of the desert ist) fahren sie durch das australische Hinterland, schneidern mit Tüll umhüllte Kostüme, die sicher nicht unabsichtlich häufig den Tieren und Blumen im Outback ähneln.

mehr lesen

The Book of Gabrielle

„Ich male Sexbilder seit meinem vierten Lebensjahr.“ Mit diesen selbstoffenbarenden Worten beginnt Lisa Gornicks cross-platform Produktion The Book of Gabrielle, die Spielfilm, Buch und Live-Performance in einem ist und in der die Produzentin und Drehbuchautorin gleichzeitig Regie führt und die Hauptrolle spielt.

mehr lesen

Transit Havanna

Der Dokumentarfilm Transit Havanna von Daniel Abma zeigt einen bisher wenig beleuchteten Aspekt Kubas. Zuletzt oftmals in den Medien wegen des Todes Fidel Castros und der langsamen Öffnung des Landes, fürchten viele nun einen schnellen und drastischen Wandel der sozialistisch geführten Karibikinsel und bemühen sich – bevor es zu spät ist – noch einmal alles im ‚Originalzustand‘ sehen zu können.

mehr lesen

Heartstone

Heartstone erzählt die Geschichte der Teenager Thor und Christian, die in einem verlassenen Fischerdorf in den Weiten Islands aufwachsen. Eines Sommers durchleben die beiden das Erwachen einer neuen Gefühlswelt, was ihre Freundschaft vor neue Herausforderungen stellt. Thor interessiert sich immer stärker für ein Mädchen in der Nachbarschaft, während sich Christian mehr und mehr zu seinem Freund hingezogen fühlt.

mehr lesen

Slash

Aliens, Monster, Werwölfe, Zauberer und Elfen? Nerd-Alarm! Was aber hat das mit unserem Festival zu tun? Hier kommt die Internetregel 34 ins Spiel: „If it exists, there’s porn of it“

mehr lesen

Coming Out

Coming Out ist unser Film der 80er Jahre. Er entpuppt sich – betrachtet man seinen Produktions- und Aufführungskontext – als Zeitzeugen-Dokument schlechthin. So ist Coming Out nicht nur der erste und einzige Schwulenfilm der DDR. Er ist auch der Letzte. Denn der Film wurde am 9. November 1989 im Ostberliner Kino International uraufgeführt und ist somit Zeitzeuge des Falls der Berliner Mauer. Wir setzen nun noch einen drauf und führen den Filmklassiker im Original in 35mm vor.

mehr lesen

First Girl I loved

BÄM, verknallt. In dem Coming-Of-Age-Drama First Girl I Loved folgen wir der 17-jährigen Anne (Dylan Gelula), die sich Hals über Kopf in Sasha (Brianna Hildebrand), den Star der High-School-Softballmannschaft, verliebt. Als Anne ihren besten Freund Clifton (Mateo Arias) ins Vertrauen zieht, reagiert dieser alles andere als verständnisvoll und es zeigt sich, dass zwischen den beiden jede Menge Unausgesprochenes steht.

mehr lesen

I am not your Negro

1979: James Baldwin, einer der bedeutendsten afroamerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, beginnt seinen letzten, schließlich unvollendet bleibenden Text „Remember the House“, der insbesondere persönliche Erinnerungen an seine drei ermordeten Bürgerrechtler-Freunde Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King sowie Reflexionen der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als offen schwul lebender Schwarzer in den USA beinhaltet.

mehr lesen

Barash

There’s still a freshness of observation and a sparky sense of wonder about its protagonists which means that Michal Vinik’s debut feature retains the keen edge of authentic experience. (Hollywood Reporter)

mehr lesen

The Fits

Im Zentrum des Dramas The Fits stehen die Irritationen und Herausforderungen der Identitätssuche der 11-jährigen Toni (Royalty Hightower). Als einziges Mädchen trainiert Toni in einer Turnhalle mit einer Gruppe von Jungen beim Boxen, während nebenan eine Gruppe von Tänzerinnen ihre Choreografien einstudiert.

mehr lesen

Siebzehn

Wir befinden uns irgendwo in Niederösterreich, die letzten Wochen vor den Sommerferien stehen bevor. Die siebzehnjährige Internatsschülerin Paula sehnt sich nach Zuneigung und Leidenschaft. Ihr Objekt der Begierde ist ihre Mitschülerin Charlotte, die allerdings einen Freund hat.

mehr lesen

Women who kill

Wer sich ständig mit den Lebensgeschichten von Mörderinnen beschäftigt, kann scheinbar irgendwann gar nicht mehr anders, als auch im eigenen Umfeld Morbides und Mysteriöses zu vermuten. So ergeht es der 38-jährigen bekennenden Beziehungsphobikerin Morgan, die – angestachelt von ihrer Ex-Freundin Jean, mit der zusammen sie einen Radio-Podcast über weibliche Serienkillerinnen betreibt – plötzlich von der Idee gepackt wird, hinter ihrer neuen Bekanntschaft Simone stecke eine brutale Mörderin.

mehr lesen

Thèo & Hugo

Paris 04:27 Uhr. Im Darkroom eines Sex-Clubs in Paris treffen die Körper von Theo (Geoffrey Couët) und Hugo (François Nambot) aufeinander. Wie magisch voneinander angezogen versinken die beiden jungen Männer in den Blicken und der Begierde des jeweils anderen, erkunden einander und scheinen alles um sie herum zu vergessen. Die gemeinsam erlebte Leichtigkeit ihrer sexuellen Begegnung treibt die beiden kurz darauf durch die leeren Straßen des nächtlichen Paris.

mehr lesen

Taekwondo

Ein Sommerhaus irgendwo am Stadtrand von Buenos Aires. Ein Pool, ein Grill, Joints, Drinks und süßes Gebäck. Es ist heiß, die Tage vergehen langsam und entspannt. Gastgeber Fernando (Lucas Papa), Lucho, Leo, Maxi, Juan, Fede, Tomás und Diego: Ein seit Jahren bestehender Freundeskreis. Intimität und Nähe bestimmen das Verhältnis untereinander. Nichts wird verschwiegen, über alles kann gesprochen werden. Dass dies jedoch nur ein schöner Schein ist, zeigt sich schnell.

mehr lesen

XXY

In dem queeren Filmklassiker der 2000er Jahre wird das selten filmisch behandelte Thema der Intersexualität in den Fokus gerückt.

mehr lesen

Kiki

„Flüssig kombiniert Kiki Interviews mit Auf-der-Straße- und Tanzflächen-Szenen und schafft ein berauschendes, facettenreiches Porträt von Ballroom-Teilnehmern. Kiki ist zudem eine unauslöschliche Ode an das homosexuelle New York, die man gesehen haben muss.“ (New York Times)

mehr lesen

The Misandrists

„A(wo)men.“, so schließt die weiblich-radikale „Female Liberation Army“ im Feministinnenkloster ihre Predigten. Die Terroristinnen-Organisation rüstet sich zur letzten Revolution, bei der sie für die Befreiung aller Frauen durch den Untergang des Patriarchats kämpft.

mehr lesen

Mit Siebzehn

Mit siebzehn war das Leben noch in Ordnung. Haha, Nein. Mit siebzehn, diesem scheinbar endlosen Übergangsstadium zwischen Teenie-Pubertätsdramen und dem ach so enttäuschenden Erwachsenwerden… gar nichts war da in Ordnung! Damien (Kacey Mottet Klein) und Thomas (Corentin Fila), die beiden Protagonisten des Coming of Age-Dramas Mit Siebzehn, müssen das am eigenen Leib erfahren, und zwar saftig!

mehr lesen

Queer Shorts

Traditionell präsentiert das Zebra Kino im Rahmen des Queergestreift Filmfestivals jedes Jahr einen besonderen Programmpunkt: Ein buntes Potpourri queerer Kurzfilme auf großer Leinwand.

mehr lesen

Kater

Stefan (Lukas Turtur) und Andreas (Philipp Hochmair) sind das perfekte Paar: Seit Jahren in einer glücklichen Beziehung, ein erfülltes Sexleben, Erfolg im Beruf, ein großer Freundeskreis, Haus mit Garten und ein gemeinsamer Kater namens Moses. Wie ein Kind ist der Kater der Mittelpunkt der kleinen Familie, er dient als Projektionsfläche und Symbol des gemeinsamen Glücks.

mehr lesen

The Wound

The Wound erzählt die Geschichte von Kwanda (Niza Jay Ncoyini), Vija (Bongile Mantsai) und Xolani (Nakhane Touré), drei südafrikanischen Männern, die das Übergangsritual der Xhosa, Ulwaluko, an denselben Ort führt. Der Film fokussiert vor allem die Zwischenphase: das alltägliche Leben der Initianten, die abgetrennt von ihrem üblichen Umfeld in einem abgelegenen Berglager auf das Leben als Mann vorbereitet werden.

mehr lesen
Close It